Donnerstag, 12.11.15 - Athen

Diskussion: Geschichtslehrbücher und die deutsch-griechischen Beziehungen

Geschichtslehrbücher geben Aufschluss über die Wahrnehmung und Einordnung der eigenen Geschichte im Verhältnis zu anderen Ländern. Dabei mangelt es oft an einem differenzierten und möglichst objektiven Blick auf das Geschehene. Das gilt auch für die Geschichtslehrbücher in Griechenland und Deutschland.

Die deutsch-griechischen Beziehungen sind in den letzten Jahren erheblichen Belastungen ausgesetzt. Dadurch hat die unmittelbare Vergangenheit wieder an Aktualität gewonnen: In Griechenland werden die Erinnerungen an die schrecklichen Verbrechen der Wehrmacht erneut wach, während in Deutschland das Wissen um diese Gräueltaten kaum vorhanden ist. Am Beispiel der griechischen und deutschen Geschichtslehrbücher soll über Möglichkeiten diskutiert werden, einen differenzierteren Blick auf die Geschichte des jeweils anderen Landes zu gewinnen, um so das gegenseitige Verständnis zu fördern und auf eine Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern hinzuwirken.

Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, Direktor des Georg-Eckert-Instituts / Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung
  • Prof. Dr. Christina Koulouri, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte, Panteion-Universität Athen
  • Prof. Dr. Hagen Fleischer, Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Athen
  • Dr. Vangelis Karamanolakis, Assistenzprofessor an der Universität Athen, Contemporary Social History Archives (ASKI)
  • Prof. Dr. Friedhelm Boll, Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“

Moderation:

Dr. Iasonas Chandrinos, Universität Athen

Die Veranstaltung findet in deutscher und griechischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.

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