Montag, 10.11.14 - Athen

Diskussion: Rechtsextremismus in Europa

Rechtsextremismus ist ein Problem von gesamteuropäischer Bedeutung. Eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Phänomen und seinen Ursachen ist dringend geboten. Einen Beitrag dazu möchte der Sammelband „Rechtsextremismus in Europa“ (herausgegeben von Ralf Melzer und Sebastian Serafin, ins Griechische übersetzt von Lisa Papadaki) leisten, zu dessen Vorstellung die Friedrich-Ebert-Stiftung Athen und der Buchverlag POLIS herzlich einladen.

Wie stark sind Vorurteile, rechtsextremes Denken und rechte Strukturen in Europa verbreitet? Wie entwickeln sich europaweit rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien und Bewegungen? Welche historischen Wurzeln haben sie und warum ziehen sie Menschen an? Diesen und anderen Fragen gehen die Beiträge des Sammelbandes nach. Im Rahmen der Länderanalysen ist ein Kapitel den Ursachen des Aufstiegs der rechtsextremen und neonazistischen „Goldenen Morgenröte“ in Griechenland gewidmet.

Grußwort:

Nicole Katsioulis, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung Athen

Gäste:

  • Ralf Melzer, Herausgeber des Sammelbandes "Rechtsextremismus in Europa", Leiter des FES-Projektes "Gegen Rechtsextremismus", FES Berlin
  • Vassiliki Georgiadou, Professorin für Politikwissenschaften, Panteion-Universität Athen
  • Kostas Triantafyllos, Rechtsanwalt, Abgeordneter der PASOK (Chios)

Moderation:

Xenia Kounalaki, Journalistin bei der Tageszeitung KATHIMERINI

Konferenzsprachen sind Deutsch und Griechisch mit Simultandolmetschung.

Friedrich-Ebert-Stiftung 
Griechenland

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Griechenland

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