Montag, 04.07.16 - Athen

Politisches Kino: No Man is an Island

Lampedusa – für die meisten Flüchtlinge Symbol für ein neues Leben in Freiheit. Oder doch eher für viele letztlich ein Gefängnis im Mittelmeer an der Schwelle zu Europa? Regisseur Tim De Keersmaecker geht dieser Frage einfühlsam in seinem Dokumentarfilm „No man is an island“ nach. (70min, Belgien 2015)

Foto: Daria Zarazei, zazdesign

Nach dem Ende ihrer Flüchtlingsodyssee werden Omar aus Tunesien und Adam aus Ghana auf Lampedusa von zwei Familien adoptiert. Beide finden Arbeit und integrieren sich in die örtliche Gesellschaft, haben also im Vergleich zu vielen ihrer Landsleute Glück. Oder trügt der Schein? Ist Lampedusa tatsächlich eine Chance auf einen Neuanfang oder doch eher eine Art Gefängnis am Rande von Europa?

Italienisch, Arabisch und Akan mit griechischen Untertiteln

Nach der Filmvorführung diskutieren Ioanna Tsetika (NGO „After School – Nachhilfeschule für Kinder von Flüchtlingen und Migranten"), Olga Theodorikakou (Gründerin und Koordinatorin von Refugees Welcome) und Lefteris Papagiannakis (Vizebürgermeister der Stadt Athen für Migranten und Flüchtlinge).

Der Eintritt ist frei.

Friedrich-Ebert-Stiftung 
Griechenland

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Griechenland

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