Donnerstag, 02.02.17 - Athen

Diskussion: It's the end of the world as we know it

Wie fühlt man sich, wenn sich die Welt, in der man aufgewachsen ist, vom einen auf den anderen Tag grundsätzlich verändert? Wie geht man damit um, dass sich in Europa mit dem Fall der Mauer 1989 die Grenzen verschoben haben?

v.l.n.r.: Christos Katsioulis, Michael Roth, Alexandros Theodoridis, Odysseas Konstantinopoulos, Betty Skoufa

Die FES Athen im InnovAthens

Das Ende der 80er Jahre ist gekennzeichnet durch den Anbruch eines neuen Zeitalters, durch den Zusammenbruch der Alternative zum kapitalistischen Westen. Der Begriff „Fortschritt“ musste neu definiert werden und auch die gescheiterten politischen Systeme der Mitglieder des Warschauer Paktes miteinbeziehen. Im selben Jahrzehnt begannen entscheidende Entwicklungen, die unser Leben nachhaltig beeinflussen. Dazu zählen die Globalisierung, ein ungezügelter Kapitalismus, aber auch die Überzeugung, dass Grenzen möglicherweise nicht so unveränderlich sind wie angenommen.

Wir möchten mit fortschrittlichen Politikerinnen und Politikern diskutieren, die ihre prägenden Jahre in den 80ern erlebten und mit den neuen Herausforderungen persönlich konfrontiert wurden. Wie hat beispielsweise das Ende des Kalten Krieges ihre politischen Überzeugungen beeinflusst? Wie hat es ihre Sicht der Welt geprägt? Und inwiefern haben diese Ereignisse sie dazu befähigt, die großen Veränderungen der heutigen Zeit zu bewältigen?

Begrüßung: CHRISTOS KATSIOULIS, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung Athen

Es diskutieren:

MICHAEL ROTH, Staatsminister für europäische Angelegenheiten im Auswärtigen Amt

BETTY SKOUFA, Abgeordnete (SYRIZA)

ODYSSEAS KONSTANTINOPOULOS, Abgeordneter (Dimokratiki Symparataxi)

Moderation: ALEXANDROS THEODORIDIS, Gründungsmitglied der NGO „Boroume“

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